Amnesty International Mainz-Wiesbaden


Von der Öffentlichkeit gehört, von Menschenrechtsverletzern gefürchtet: Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation.

In über 100 Ländern ist Amnesty International mittlerweile vertreten und in Deutschland engagieren sich rund 100.000 Unterstützer für die Verteidigung und Unteilbarkeit der Menschenrechte weltweit.

Einige davon arbeiten in den acht Amnesty-Gruppen in der Region Mainz-Wiesbaden mit. Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über diese Gruppen und wie Sie uns hier vor Ort unterstützen können. Neben vier Gruppen in Mainz und Wiesbaden gibt es Gruppen in Alzey, Bad Kreuznach, Geisenheim und Limburg. Mehr dazu unter Amnesty-Gruppen.

Wir setzen uns gegen Menschenrechtsverletzungen ein – und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und für Tausende, die in Gefahr sind. Machen Sie doch auch mit.

 

Nacht der Freiheit

Informationen zu aktuellen Einzelfällen /
Information about individual cases:

Nacht der Freiheit

Wir haben Informationen zu über 70 Einzelfällen von Menschen recherchiert, die aufgrund ihrer freien Meinungsäußerung, ihrer Religionszugehörigkeit, friedlichen Protesten, ihrem Einsatz für Bürger- oder Menschenrechte o. Ä. inhaftiert wurden. In vielen Fällen könnt ihr euch direkt für die Personen einsetzen, zudem werden wir während der Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit in Mainz an unserem Stand vor der Christuskirche die Möglichkeit bieten an Eilaktionen / Urgent Actions teilzunehmen oder Petitionen für die Freilassung einer Auswahl dieser Fälle zu unterschreiben.

Überblick / Overview:

Europa / Zenralasien:

Griechenland: Manolis Kypreos
Kirgisistan: Azimjan Askarov
Rumänien: Familien aus der Coastei-Straße
Kosovo: Daka Asani
Türkei: Tahir Elçi, Ahmet Yıldız, Ali Özdemir, Eren Keskin
Turkmenistan: Ogulsapar Muradova
Usbekistan: Azam Farmonov, Salidzhon Abdurakhmanov

Asien / Pazifik:

China: Ilham Tohti, Liu Ping, Yang Tongyan
Indien: Bhopal-Gemeinschaften
Indonesien: Alpius Youw, Apius Gobai, Simon Degei, Yulianus Yeimo, Shi'a-Gemeinde in Sampang, Munir, Johan Teterissa
Japan: Matsumoto Kenji, Hakamada Iwao
Nordkorea: Yodok Prison Camp
Südkorea: Baek Jong-keon
Laos: Sombath Somphone
Nepal: Sanjiv Kumar Karna
Sri Lanka: Trinco5 (fünf Studenten), Prageeth Eknaligoda
Taiwan: Chiou Ho-shun
Thailand: Sirkan "June"Charoensiri, Jatupat "Pai" Boonpattararaksa

Nordafrika / Naher Osten:

Bahrain: Jehad Sadeq Aziz, Ebrahim Ahmed Radi al-Moqdad, Nabeel Rajab
Iran: 7Baha'i, Abdolfattah Soltani, Narges Mohammadi, Sayed Hossein Kazemeyni Boroujerdi, Mohammed Reza Haddadi, Reza Shahabi Zakaria
Israel: Nabi Saleh, Salah al-'Arouri, Mordechai Vanunu, Hadidiya Humsa, Bauern in Jayyus
Saudi-Arabien: Reformer, Raif Badawi, Mohammad Al-Qahtani, Abdullah Al-Hamid
Emirate: Mohammed al-Roken
Ägypten: Mahmoud Abu Zeid

Afrika:

Äthiopien: Human Rights Council (HRCO, Äthiopischer Menschenrechtsrat)
Eritrea: Dawit Isaak
Gambia: Ebrima B. Manneh
Guinea: Aissatou Diallo
Simbabwe: Women of Simbabwe Arise (WOZA), Itai Dzamara

Amerika:

Brasilien: Angehörige der Guarani-Kaiowá, Jorge Lázaro Nunes, Laisa Santos Sampaio, Alexandre Anderson de Souza
El Salvador: Teodora del Carmen Vásquez
Honduras: Berta Cáceres (Lenca), Komitee der Familien der Inhaftierten "Verschwundenen" (COFADEH)
Kolumbien: Friedensgemeinde San José de Apartadó
Mexiko: Verónica Razo
Peru: Máxima Acuna
Venezuela: Leopoldo López Mendoza